Maritime Dokumentationen
Kennzahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland 2009
(Hsg. Deutsche Marine, Flottenkommando 1. Sept. 2009)
1. Maritime Wirtschaft in Deutschland | 2. Deutscher Außenhandel | 3. Deutsche Handelsflotte | 4. Deutsche
Seehäfen | 5. Container | 6. Schiffbau | 7. Schiffspassagen | 8 . Fischerei und Fischereiflotte | 9. Binnenschifffahrt |
10. Welthandel / Welthandelsflotte | 11. Zusammenfassung
1. Maritime Wirtschaft in Deutschland
- Die maritime Wirtschaft zählt mit mehr als 380.000 Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von knapp 50 Mrd. EUR zu den wichtigsten und fortschrittlichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland.
- Deutschland ist einer der größten und erfolgreichsten Schifffahrtsstandorte weltweit. Die deutsche Handelsflotte steht nach der Nationalität der Eigner weltweit an dritter, bei den Containerschiffen und deren Vermarktung weltweit an erster Stelle (35,4%).
- Die deutsche Hafenwirtschaft ist ein wichtiger Garant für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Häfen haben eine große Bedeutung als logistische Dienstleistungszentren und Industriestandorte. Etwa 2,7 Mio. Beschäftigte arbeiten in der Logistik, etwa 500.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt hafenabhängig. Gut 320 Mio. t Güter wurden 2008 umgeschlagen, bis 2025 wird, nach Ende der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, ein Anstieg der Umschlagsmengen auf 750 Mio. t erwartet. Wachstumsprognosen deuten auch auf einen Wachstum des Containerumschlags bis 2015 auf etwa 25 Mio. TEU hin.
- Deutschland nimmt dank hochwertiger Produkte und innovativer Entwicklungen eine führende Position im Weltschiffbau ein. Werften und Schiffbauzulieferindustrie erzielten ein Umsatzvolumen von etwa 20 Mrd. EUR und beschäftigen rund 100.000 Mitarbeiter, davon gut 23.600 auf deutschen Werften.
- Meeresforschung und Meerestechnik zählen zu den High-Tech-Branchen. Das weltweite Marktpotenzial für die meerestechnische Industrie beträgt etwa 150 Mrd. EUR, daran hat die deutsche meerestechnische Industrie einen Anteil von etwa 2,3% (etwa 3,5 Mrd. EUR).
- Die Offshore-Windenergie ist ein junger High-Tech-orientierter Wirtschaftszweig der maritimen Wirtschaft. Deutschland ist Weltmarktführer in der Offshore-Technologie. Im Jahr 2008 wurde mit dem Bau des ersten deutschen Offshorparkes in der Nordsee begonnen. Die ersten Anlagen wurden im Sommer 2009 erfolgreich angefahren und für die regelmäßige Stromproduktion eingestellt.
2. Deutscher Außenhandel
- Im deutschen Außenhandel wurden im Jahr 2008 insgesamt 998,3 Mio. t (-0,4%) mit einem Wert von 1.822,7 Mrd. EUR (+4,2%) über die Grenzen transportiert. Der Anteil der Ausfuhren betrug 385,2 Mio. t (-2,9%) mit einem Wert von 999,6 Mrd. EUR (+3,1%), der Anteil der Einfuhren betrug 613,1 Mio. t (+1,2%) mit einem Wert von 823,1 Mrd. EUR (+6,4%).
- Im seewärtigen deutschen Außenhandel wurde 2008 mit 210,5 Mio. t gut ein Fünftel (21,1%) des gesamten deutschen Außenhandelsvolumens über deutsche Seehäfen abgewickelt. Die Waren hatten einen Wert von 345,9 Mrd. EUR (19,0%).
- Über Seehäfen wurden im letzten Jahr 62,1 Mio. t Ölprodukte, 14,7 Mio. t Kohle, 23,3 Mio. t Erze, 23,7 Mio. t chemische Erzeugnisse sowie 51,0 Mio. t landwirtschaftliche Produkte und Düngemittel umgeschlagen.
- Mineralöl ist mit 34,7% der wichtigste Energieträger in Deutschland. Rohöl muss zu 97,2% (106,7 Mio. t) eingeführt werden: knapp 32% (33,6 Mio. t) stammen aus Russland, fast 30% stammen aus der Nordsee (31,3 Mio. t). Etwa 72% (28,16 Mio. t) des gesamten in Deutschland über den Seeweg angelandeten Rohöls, wurde in Wilhelmshaven umgeschlagen. Steinkohle wird zu 70,4% eingeführt, davon rund 30% über den Seetransport. Erdgas wird zu 86,4% eingeführt.
3. Deutsche Handelsflotte
- Am 31.12.2008 kontrollierten 429 deutsche Reedereien und Schifffahrtsgesellschaften insgesamt 3.371 Handelsschiffe (dt. und fremde Flagge). Deutschland belegt damit nach Anzahl gemanagter Schiffe den 2. und nach ihrer Tragfähigkeit den 3. Platz als eine der weltweit führenden Schifffahrtsnationen (7,3% der Welthandelsflotte und 8,4% der Welt-Tonnage). Nach der Flaggenführung nimmt die nationale deutsche Handelsflotte mit 1,4% (645) der Schiffe der Welthandelsflotte allerdings nur einen der hinteren Ränge ein.
- Deutsche Reeder führen die weltweit größte Containerschiffsflotte mit 1.644 Containerschiffen, d.h. 35,4% aller Containerschiffe (4.644) mit 37,7% der weltweiten Containerkapazitäten.
- Am 31.12.2008 fuhren 645 Seeschiffe unter deutscher Flagge ,dies sind rund 19,4 % der von deutschen Reedern kontrollierten Handelsschiffe. Mit 2.627 fuhren rund 77,9% in Bareboat-Charter befristet unter ausländischer Flagge und 99 (2,7%) waren in fremden Registern eingetragen.
4. Deutsche Seehäfen
- In 2008 wurden in deutschen Seehäfen 320,64 Mio. t Güter umgeschlagen, davon allein in den Nordseehäfen 258,9 Mio. t.
- Der Containerverkehr verzeichnete einen Umschlag von 15,7 Mio. TEU, davon in Hamburg knapp 9,8 Mio. TEU und in Bremerhaven/Bremen rund 5,5 Mio. TEU.
- Hamburg ist der bedeutendste deutsche Seehafen: mit 118,9 Mio. t wurden rund 37,4% aller Seegüter in deutschen Seehäfen umgeschlagen und mit 9.767 Mio. TEU 62,3% aller Container.
- Wilhelmshaven ist einziger deutscher Tiefwasserhafen und Deutschlands größter Rohölumschlagshafen. Hier wurden gut 40,6 Mio. t Seegüter umgeschlagen, davon allein 28,16 Mio. t Rohöl. Insgesamt 72% des Rohölumschlags aller deutschen Seehäfen und fast 26,8% des deutschen Rohölimports werden über Wilhelmshaven abgewickelt.
- Bremerhaven ist der größte Autoumschlaghafen in Deutschland mit 2,08 Mio. Fahrzeugen und in Europa zweitgrößter nach Zeebrügge mit 2,13 Mio. Fahrzeugen. Bremerhaven bleibt zweitgrößter deutscher Containerhafen mit knapp 35% des Containerumschlags.
- Das Passagieraufkommen in den Häfen an der deutschen Nord- und Ostseeküste ging auf insgesamt 28,945 Mio. (-4,2%). Puttgarden verzeichnete mit 6,756 Mio. Passagieren zwar einen Rückgang um 4,3%, bleibt aber dennoch Deutschlands größter Passagierhafen.
- Die Ostseehäfen schlugen insgesamt 58,9 Mio. t um. An der Ostseeküste war Lübeck umschlagstärkster Stückguthafen mit 20,1 Mio. t vor Rostock mit 9,4 Mio. t.
5. Container
- • Anfang 2009 waren weltweit 4.639 Containerschiffe mit einer Containerkapazität von 12,15 Mio. TEU im Einsatz: 12,0% der Welthandelsflotte nach Tragfähigkeit. Die beiden größten Containerschiffs-Reedereien Maersk Line und MSC erreichen mittlerweile Kapazitäten von 1,894 Mio. TEU bzw. 1,387 Mio. TEU. Die Top 15 der Containerreedereien halten allein knapp 80% der weltweiten Stellplatzkapazitäten.
- Hapag-Lloyd rangiert mit einer Transportkapazität von 471.600 TEU auf dem fünften Platz und Hamburg Süd belegt mit 259.000 TEU Rang 15 der weltweit führenden Containerschiffsreedereien.
- Der Weltcontainerbestand betrug Ende 2008 27,34 Mio. TEU, das sind rund 17,85 Mio. Container in verschiedenen Abmessungen. Standardcontainer machen rund 89,6% des Gesamtbestandes aus.
- Mit 15,7 Mio. TEU entfielen 3,1% des weltweiten Containerumschlags von 514 Mio. TEU auf die deutschen Seehäfen: Hamburg 9,8 Mio. TEU (Rang 11) und Bremen/Bremerhaven 5,5 Mio. TEU (Rang 19).Damit liegt Hamburg hinter Rotterdam (10,8 Mio. TEU) in Europa auf dem 2.Platz, Bremen/Bremerhaven hinter Antwerpen (8,7 Mio. TEU) auf dem 4. Platz.
6. Schiffbau
- Im Weltschiffbau wurden 2008 3.162 Schiffe mit 67,09 Mio. gt abgeliefert, darunter 614 Tanker und 422 meist große Containerschiffe.
- Die deutsche Werftindustrie hat daran einen Marktanteil von 2,1% (1,407 Mio. gt): in Europa die Nr. 1 und weltweit die Nr. 4 nach Südkorea, Japan und China.
- Deutsche Werften lieferten 84 Neubauten ab, davon allein 50 Container- und 17 Fahrgastschiffe.
- Der Werftumsatz erreichte 7,23 Mrd. EUR; durchschnittlich 50% entfallen auf den Handelsschiffbau und rund 25% auf den Marineschiffbau Der Rest entfällt auf Reparaturen und Umbauten sowie den Binnenschiffs-, Boots- und Yachtbau. 12,9 Mrd. EUR erwirtschaftete die Schiffbau-/Offshore-Zulieferindustrie.
- Rund 100.000 Mitarbeiter werden in der Schiffbau- und Schiffbauzulieferindustrie beschäftigt: auf deutschen Werfen 23.637, weitere etwa 6.000 bei Unterauftragnehmern und in der Zulieferindustrie in rund 400 Betrieben weitere 72.000.
7. Schiffspassagen
- 139.733 Schiffe liefen 2008 einen deutschen Seehafen an.
- Mit 33.078 Handelsschiffspassagen im Durchgangsverkehr weist der NOK fast genau so viele Passagen auf wie der Panama-Kanal (13.147) und der Suez-Kanal (21.415) zusammen.
- Im Verhältnis der Gütermengen wurden im NOK (99,3Mi. t) allerdings nur rund 13,7% der Transportmenge des Suez-Kanals (723 Mio. t) und rund 47,4% der Transportmenge des Panama-Kanals (209,7 Mio. t) im Durchgangsverkehr transportiert.
8 . Fischerei und Fischereiflotte
- Die europäische Fischereiflotte der EU-27 umfasst Ende 2007 ca. 88.188 Fahrzeuge, u.a. 17.344 in Griechenland, 13.680 in Italien und 11.342 in Spanien. 80% der EU – Fischereiflotte ist kleiner als 12 Meter.
- Zur deutschen Fischereiflotte gehörten Ende 2008 1.827 Fahrzeuge, nur noch 9 Trawler gehören zur Hochseefischerei.
- Im Jahr 2008 landete die deutsche Fischereiflotte 246.992 t an, davon 72% oder 177.951 t im Ausland. Der Fangerlös belief sich auf insgesamt 216,5 Mio. EUR.
- 67 Betriebe der Fischindustrie beschäftigten 8.039 Mitarbeiter und erwirtschafteten einen Umsatz von 2,16 Mrd. EUR. Der landesweite Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch und Fischereierzeugnissen betrug 15,6 kg. (Fanggewicht)
- Cuxhaven ist Heimathafen der Hochseefischerei und einer der führenden Standorte der Fischindustrie. 2008 wurden in Cuxhaven 50.599 t Fisch angelandet und in den örtlichen Fischverarbeitungsbetrieben verarbeitet.
9. Binnenschifffahrt
- In der EU-27 wird auf einem Binnenwasserstraßennetz von etwa 39.500 km eine Flotte von rund 19.000 Binnenschiffen mit einer Tragfähigkeit von 12,5 Mio. t eingesetzt. Von der auf Binnenwasserstraßen abgewickelten Güterverkehrsleistung der EU-27 entfallen mehr als 70% auf das Rheinstromgebiet und 19,5% auf die Donau. 7.476 km deutsche Binnenwasserstraßen verbinden rund 250 deutsche Binnenhäfen und Seehäfen.
- Die Drehscheibe des Binnenschiffsverkehrs in Deutschland ist der Rhein mit seiner Verbindung in den Raum Rotterdam und Antwerpen. 64,5% des Güteraufkommens der Binnenschifffahrt von 245,6 Mio. t wurden im Rheingebiet umgeschlagen (181,4 Mio. t). Duisburg ist größter Binnenschifffahrtsumschlagplatz mit 51,4 Mio. t.
- Seit 1994 sind die Niederlande die führende Binnenschifffahrtsnation auf deutschen Binnenwasserstraßen und ist nach Anzahl der Schiffe und der Ladekapazität etwa doppelt so groß wie die Deutsche. 32,9% des Transportaufkommens auf deutschen Binnenwasserstraßen wurde unter deutscher Flagge transportiert, 53,3% unter niederländischer Flagge.
- Ende 2008 gab es in Deutschland 4.790 Binnenschiffe, darunter 1.944 Trockengüterschiffe, 457 Tankgüterschiffe / Leichter, 1.021 Fahrgastschiffe sowie 441 Schub- und Schleppfahrzeuge. In den deutschen Unternehmen waren Mitte 2007 noch 7.812 Personen in der Bin-nenschifffahrt beschäftigt und erwirtschafteten einen Umsatz von 1,519 Mrd. EUR.
10. Welthandel/Welthandelsflotte
- Im Jahr 2008 wuchs der Welthandel um durchschnittlich 2%.
- Das Transportvolumen des seewärtigen Welthandels betrug 7,75 Mrd. t (+4,3%).
- 95% des Güterferntransports im Welthandel wurden über den Seetransport abgewickelt.
- Die weltweite Seetransportkapazität belief sich auf 1.153,3 Mio. dwt, rund 41% entfielen auf Tanker, rund 36% auf Massengutschiffe und rund 12% auf Containerschiffe.
- Die Welthandelsflotte setzte 46.155 Seeschiffe im internationalen Seeverkehr ein:
- 11.925 Tankschiffe mit einer Tragfähigkeit von 463,3 Mio. dwt,
- 4.639 Containerschiffe mit einer Tragfähigkeit von 161,95 Mio. dwt,
- 17.949 General-Cargo-Schiffe mit einer Tragfähigkeit von 106,8 Mio. dwt,
- 7.481 Massengutschiffe mit einer Tragfähigkeit von 414,4 Mio. dwt,
- 4.161 Passagierschiffe mit einer Tragfähigkeit von 6,8 Mio. dwt. - Rund 23,2% des seewärtigen Welthandels entfallen auf den Transport von Rohöl (1,80 Mrd. t). Rohöl deckt zu rund 34,8% den Primärenergiebedarf der Welt. Neben der Verfügbarkeit von Rohöl ist seine geografische Verteilung von Bedeutung. Die OPEC verfügt mit rund 128 Mrd. t über 70% der bekannten Reserven. Mehr als 36 Mrd. t oder ein Fünftel der weltweiten Ölvorräte lagern allein in Saudi-Arabien. Unter den zehn Staaten mit den höchsten Ölvorräten befinden sich nur zwei Länder, die nicht der OPEC angehören.
- Rund 11,1% des seewärtigen Welthandels entfielen in 2008 auf den Transport von Eisenerzen (858 Mio. t), 10,7% entfielen auf den Transport von Kohle (830 Mio. t) und rund 4,4% auf den Transport von Getreide (344 Mio. t).
11. Zusammenfassung
- Die Bedeutung des Schifffahrtsstandortes Deutschland wächst, die Zahl der von deutschen Reedern und Schifffahrtsgesellschaften kontrollierten Handelsschiffe stieg auf 3.371. Weltweit nimmt Deutschland den 3. Platz ein, bei der Containerschiffsflotte den 1. Rang. Das Wachstum konzentrierte sich allerdings auf die Flottenteile, die von Deutschland aus unter ausländischen Flaggen eingesetzt werden – 2.627 in Bareboat-Charter und 99 unter ausländischer Flagge. Die deutsche Flagge hat dagegen nur eine geringe Bedeutung mit 645 Schiffen zum 31.12.2008, 474 davon eingetragen im deutschen Zweitregister.
- Die Bedeutung des Schiffbaustandortes Deutschland ist in Europa unverändert groß. Die deutsche Werftindustrie konnte ihre technologische Spitzenstellung unter den Schiffbaunationen halten: in Europa die Nr. 1 und weltweit die Nr. 4. Mit 84 Neubauten beläuft sich der Anteil an der weltweiten Neubauproduktion jedoch auf marginale 2,1%. Rund 80% der weltweiten Schiffbauproduktion entfallen auf die asiatischen Schiffbauländer Südkorea, Japan und China, insbesondere bei Standardschiffen. Für Europa und Deutschland bleibt im Wesentlichen nur noch der Spezialschiffbau.
- Hamburg und Bremen/Bremerhaven bleiben die bedeutendsten deutschen Seehäfen: hier werden rund 57% des gesamten Seegüterumschlags bewegt sowie 97% aller Container. Hamburg bleibt im Containerverkehr nach Rotterdam die Nr. 2 in Europa, Bremerhaven nach Antwerpen die Nr. 4.
- 139.733 Schiffe liefen 2008 deutsche Seehäfen an. Rund 500.000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt von der Hafenwirtschaft abhängig. Die maritime Wirtschaft erwirtschaftet einen Umsatz von knapp 50 Mrd. EUR.
- Rund 100.000 Beschäftigte arbeiten in der deutschen maritimen Industrie (Schiffbau, Schiffbau- und Offshore-Zulieferer) und erzielten ein Umsatzvolumen von 20 Mrd. EUR.





